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Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale
Image 141
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Chicago/Turabian
Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 141. 1920. Special Collections, University of Houston Libraries. University of Houston Digital Library. Web. October 19, 2019. https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4956.

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(1920). Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 141. Socialist and Communist Pamphlets. Special Collections, University of Houston Libraries. Retrieved from https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4956

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Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 141, 1920, Socialist and Communist Pamphlets, Special Collections, University of Houston Libraries, accessed October 19, 2019, https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4956.

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Compound Item Description
Title Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale
Contributor (LCNAF)
  • Communist International. Congress
Publisher Arbeiter-Buchhandlung
Place of Creation (TGN)
  • Vienna, Austria
Date 1920
Subject.Topical (LCSH)
  • Communism
  • Congresses and conventions
Genre (AAT)
  • pamphlets
Language German
Type (DCMI)
  • Text
Original Item Extent 203 pages; 20 cm
Original Item Location HX13.A5 1920e
Original Item URL http://library.uh.edu/record=b8320080~S5
Original Collection Socialist and Communist Pamphlets
Digital Collection Socialist and Communist Pamphlets
Digital Collection URL http://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp
Repository Special Collections, University of Houston Libraries
Repository URL http://libraries.uh.edu/branches/special-collections
Use and Reproduction Public Domain: This item is in the public domain and may be used freely.
File Name index.cpd
Item Description
Title Image 141
Format (IMT)
  • image/jpeg
File Name uhlib_10739371_140.jpg
Transcript 139 eine Organisation allein des vorgeschrittenen Teiles des Proletariats, sondern seiner Hauptmassen ist. Indem sie in die Gewerkschaften hineinstrdmen, suchen diese Massen sie zu ihrer Kampfwaffe zu machen. I Die sich verscharfenden Klassengegensatze notigen die Gewerkschaften zur Leitung der Streiks, die in breiter Welle durch die ganze kapitalistische Welt fluten und den Prozefi der kapitalistischen Production und des Austausches standig unterbrechen. Indem sie mit der wachsen- den Teuerung und ihrer eigenen Erschopfung ihre Forderungen erhdhen, vernichten die Arbeitermassen die Grundlage fiir jegliche kapitalistische Kalkulation, diese elementare Vorraussetzung fiir jegliche geordnete Wirtschaft. Die Gewerkschaften, die wahrend des Krieges zu Organen zwecks Beeinflussung der Arbeitermassen im Interesse der Bourgeoisie geworden waren, werden jetzt zu Organen der Zerstorung des Kapitalismus. 3. Diese Aenderung des Charakters der Gewerkschaften wird von der alten Gewerkschaftsbureaukratie und durch die alten Organisations- formen der Gewerkschaften auf jede Weise behindert. Die alte Gewerkschaftsbureaukratie sucht vielerorts die Gewerkschaften als Organisationen der Arbeiteraristokratie aufrechtzuerhalten, sie behiilt die Vorschriften bei, die den schlecht entlohnten Arbeitermassen den Zutritt zu den Gewerkschaftsorganisationen unmdglich machen. Die alte Gewerkschaftsbureaukratie versucht auch jetzt noch den Streik- kampf der Arbeiter, der mit jedem Tage immer mehr den Charakter eines Ringens der Bourgeoisie mit dem revolutionaren Proletariat annimmt, durch eine Politik der Uebereinkunft mit den Kapitalisten, eine Politik langfristiger Vertrage zu ersetzen, die schon in Anbetracht der ununterbrochenen wahnsinnigen Preisspriinge jeden Sinn verloren haben. Sie sucht den Arbeitern die Politik der Arbeitsgemeinschaften, der Joint Industry Councils aufzudriingen und mit Hilfe des kapitalistischen Staates die Fiihrung der Streiks gesetzlich zU erschweren. In den angespanntesten Augenblicken des Kampfes sat diese Bourgeoisie Zwietracht in die kampfenden Massen der Arbeiter, hindert sie den ZusammenschluB des Kampfes verschiedener Arbeiterkategorien zu einem allgemeinen Klassenkampfe. Bei diesen Versuchen wird sie von der alten Organisation der Gewerkschaften nach Berufen unter- stiitzt, die Arbeiter eines Industriezweiges in gesonderte Berafsgruppen trennt, obgleich der ProzeB der kapitalistischen Ausbeutung sie zu- sammenschliefit. Sie stiitzt sich auf die Macht der Ueberlieferung der Ideologie der alten Arbeiteraristokratie, obgleich diese bestandig geschwacht wird durch den Prozefi der Aufhebung der Privilegien einzelner Gruppen des Proletariats infolge des allgemeinen Zerfalles des Kapitalismus, „der Nivellierung der Arbeiterklasse, der Verall- gemeinerung ihrer Not und Unsicherheit". Auf diese Weise teilt die Gewerkschaftsbureaukratie den machtigen Strom der Arbeiterbewegung in schwache Rinnsale, vertauscht die