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Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale
Image 97
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Chicago/Turabian
Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 97. 1920. Special Collections, University of Houston Libraries. University of Houston Digital Library. Web. October 21, 2019. https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4912.

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(1920). Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 97. Socialist and Communist Pamphlets. Special Collections, University of Houston Libraries. Retrieved from https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4912

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Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 97, 1920, Socialist and Communist Pamphlets, Special Collections, University of Houston Libraries, accessed October 21, 2019, https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4912.

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Compound Item Description
Title Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale
Contributor (LCNAF)
  • Communist International. Congress
Publisher Arbeiter-Buchhandlung
Place of Creation (TGN)
  • Vienna, Austria
Date 1920
Subject.Topical (LCSH)
  • Communism
  • Congresses and conventions
Genre (AAT)
  • pamphlets
Language German
Type (DCMI)
  • Text
Original Item Extent 203 pages; 20 cm
Original Item Location HX13.A5 1920e
Original Item URL http://library.uh.edu/record=b8320080~S5
Original Collection Socialist and Communist Pamphlets
Digital Collection Socialist and Communist Pamphlets
Digital Collection URL http://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp
Repository Special Collections, University of Houston Libraries
Repository URL http://libraries.uh.edu/branches/special-collections
Use and Reproduction Public Domain: This item is in the public domain and may be used freely.
File Name index.cpd
Item Description
Title Image 97
Format (IMT)
  • image/jpeg
File Name uhlib_10739371_096.jpg
Transcript 95 Ispruch genommen waren. MuB man nicht dariiber staunen, dafi die lUnabhangigen den Beschlufi des Leipziger Parteitages fiber den Beitritt Izur III. Internationale nicht zur Losung ihres Wahlkampfes gemacht [haben? Die Unabhangigen verstehen die Bedeutung des Parlamentarismus Ifur die Revolution nicht. Sie verstehen nicht, dafi das Parlament nur I eine Tribune sein darf, nur ein Werkzeug des revolutionaren Kampfes, ein Mittel zur Organisation der werktatigen Massen zu ihrer Vor- bereitung fiir den bewaffneten Kampf zwischen Ausbeutern und Ausgebeuteten. Der Antiparlamentarismus der Arbeiter der I. W. W. (Welt- arbeiterunion), die den opportunistischen Parlamentarismus instinktiv hassen und ihm mifitrauen, ist uns viel sympathischer. Aber wenn | zum Beispiel Gen. Bordiga dem ablehnenden Verhalten gegenfiber dem Parlamentarismus eine theoretische Grundlage zu geben versucht, so ist das absolut zu verwerfen. Die Arbeiter aus der I. W. W. verstehen nicht, was ein politischer Kampf ist, und mit naiver Aufrichtigkeit glauben sie, dafi der Generalstreik nur ein gewerkschaftlicher, nicht aber ein politischer Kampf sei. Sie sind der Ansicht, daB der gelbe Parlamentarismus der richtig aufgefafite politische Kampf ist, und wenn sie ihn dem Generalstreik gegentiberstellen, so haben sie wohl Recht, wenn sie dem letzteren den Vorzug geben. Die amerikanischen Arbeiter sind durch den gelben Parlamentarismus der Gompers-Bande abgeschreckt. Wenn aber Gen. Bordiga kommt und eine Theorie ent- wickelt, dafi nicht nur die Zusammenarbeit, sondern jede Beriihrung mit der Bourgeoisie ein Stindenfall sei, so verdient eine solche Be- hauptung keinerlei Beachtung. Oft verfolgen auch die Arbeiterrate, die nur aus Arbeitern bestehen, eine rein reformistische Taktik. Es ist notwendig, dafi wir tiberall, selbst in den kapitalistischen Aus- beutungsapparaten, unsere, wenn man so sagen kann, Agenten haben. Die Tiitigkeit im Parlament ist sehr gefahrlich, und viele Gegner des revolutionaren Parlamentarismus bekiimpfen ihn darum, weil sie sich fiirchten, solche gefahrliche revolutionare Posten zu bekleiden. Die russischen Bolschewiki haben in der Reichsduma und im Vorparlament Kerenskis gesessen und auch an der Nationalversammlung teilgenommen. Sie furchteten die Beriihrung mit der Bourgeoisie nicht, denn sie gingen nicht zu reformistischer Arbeit, sondern zu revolutionarem Kampf dorthin. „Und alle drei Parlamente, in denen wir saBen", so schliefit Oen. Bucharin seine Rede, „haben der Revolution grofie Dienste ge- leistet. Ihr kennt den revolutionaren Parlamentarismus noch nicht. Wenn Ihr so arbeiten werdet, wie Avir gearbeitet haben, wenn Ihr im Parlament Skandale hervorrufen und die Parlamentsordnung verletzen werdet, wenn man Euch verhaften und den Gerichten fiberliefern wird, oder, wenn Ihr Eure Immunitat in vollem Mafie ausnutzen werdet, zur Agitation und Propaganda und zur Organisation der Arbeiter fiir die direkte Aktion, dann werdet Ihr verstehen, was revolutioniirer Parla-