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Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale
Image 74
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Chicago/Turabian
Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 74. 1920. Special Collections, University of Houston Libraries. University of Houston Digital Library. Web. December 15, 2019. https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4889.

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(1920). Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 74. Socialist and Communist Pamphlets. Special Collections, University of Houston Libraries. Retrieved from https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4889

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Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale - Image 74, 1920, Socialist and Communist Pamphlets, Special Collections, University of Houston Libraries, accessed December 15, 2019, https://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp/item/5028/show/4889.

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Compound Item Description
Title Der zweite Kongress der kommunistischen Internationale
Contributor (LCNAF)
  • Communist International. Congress
Publisher Arbeiter-Buchhandlung
Place of Creation (TGN)
  • Vienna, Austria
Date 1920
Subject.Topical (LCSH)
  • Communism
  • Congresses and conventions
Genre (AAT)
  • pamphlets
Language German
Type (DCMI)
  • Text
Original Item Extent 203 pages; 20 cm
Original Item Location HX13.A5 1920e
Original Item URL http://library.uh.edu/record=b8320080~S5
Original Collection Socialist and Communist Pamphlets
Digital Collection Socialist and Communist Pamphlets
Digital Collection URL http://digital.lib.uh.edu/collection/scpamp
Repository Special Collections, University of Houston Libraries
Repository URL http://libraries.uh.edu/branches/special-collections
Use and Reproduction Public Domain: This item is in the public domain and may be used freely.
File Name index.cpd
Item Description
Title Image 74
Format (IMT)
  • image/jpeg
File Name uhlib_10739371_073.jpg
Transcript 72 der Arbeiterklasse, und eben darum haben wir auch die Diktatur der Kommunistischen Partei. (Beifall.) Die Diktatur der Kommunistischen Partei ist eine Funktion, ein Merkmal, eine AeuBerung der Diktatur der Arbeiterklasse. Was ist die Partei bei uns? Man soil sie nicht verwechseln mit anderen Parteien, die aus' Advokaten bestehen. Sie besteht bei uns aus 600—700.000 der besten | Arbeiter, der Vortrapps der Arbeiterschaft. Und es ist klar, daB die Geschiifte der Arbeiterklasse von diesem besten Teile der Arbeiterklasse selbst besorgt werden. Daher ist gleichzeitig die Diktatur der Arbeiterklasse auch die Diktatur der Kommunistischen Partei. Die Kontrolle, die Reinigung der Organisationen gehbrt der Partei, und das ist gut fiir die proletarische Revolution. Die Rolle der Partei nach dem Siege wird nicht kleiner, sondern sie wird im Gegenteil gesteigert. Die Sowjetidee hat jetzt die Arbeiter fast der ganzen Welt erobert. Die Arbeiterklasse, halb bewuBt, halb unbewuBt, ist der Meinung, daB die Menschheit einem Sowjetsystem entgegengeht. Das ist richtig. Aber daraus wird manchmal gefolgert: wenn wir Sowjets haben, brauchen wir keine Partei; die Sowjets sollen die Partei ersetzen, die Partei soil in den Sowjets aufgehen, die Partei soil sich der Idee der Sowjets „anpassen". Auch hier mussen wir uns die Erfahrung der ersten siegreichen Proletarierrevolution anrufen: wir haben in RuBland 1917 die Sowjets, die achtMonate lang gegen die Arbeiter- politik waren, darum so schnell gewonnen, weil wir eine feste, energische, entschlossene Partei hatten. Und in den Sowjets ist der EinfluB des Kommunismus jetzt darum so stark, weil wir eine starke Partei haben. Die Sowjets schlieBen die Partei nicht aus, sondern im Gegenteil, ihre direkte Voraussetzung ist die Partei — die kommunistische Partei, die fuhrende Kraft, ihr wichtigster Teil, der Kopf, das Gehirn dieser Sowjets. Wir wollen den Genossen auch ganz klar sagen: nicht allein, wenn wir von diesen Sowjets nur sprechen, sondern gerade, wenn wir diese Sowjets schon haben, auch dann brauchen wir eine starke kommunistische Partei, die von Tag zu Tag wachsen wird. Man erwiderte uns oft: In den Sowjets ist fast die ganze Arbeiterklasse organisiert, in der Partei ist aber nur eine Minderheit organisiert und das wird immer so bleiben. Immer wird das nicht so bleiben. Jetzt ist das schon nicht mehr wahr. In der Epoche der II. Internationale wurde offers erklart: die Mehrheit der Arbeiterklasse wird niemals innerhalb der sozialdemokratischen Partei organisiert sein. Damals war das richtig. So lange die Macht der Bourgeoisie gehbrt, so lange sie die Presse beherrscht, die Schule beherrscht, das Parlament beherrscht, die Kunst beherrscht, wird ein ganz groBer Teil der Arbeiterklasse durch die Propaganda der Bourgeoisie und ihrer Agenten ver- dorben und ins biirgerhche Lager getrieben. Die biirgerliche Presse verdirbt uns selbstverstandlich einen Teil der Arbeiterklasse. Sobald